Unter dem Titel BEST HIGH-RISES zeigt die Ausstellung zum Internationalen Hochhaus Preis alle nominierten und ausgezeichneten Bauten eines Jahrgangs. Das Preisträgerprojekt steht im Zentrum und wird gemeinsam mit den Finalisten anhand von Modellen, großformatigen Fotos, Zeichnungen, Texten und Filmen vorgestellt.

5. November 2026 – 4. April 2027
Der Internationale Hochhaus Preis 2026/27 präsentiert eine Auswahl aktueller Hochhausprojekte auf der ganzen Welt, die sich durch zukunftsweisende Gestaltung, Funktionalität, innovative Bautechnik, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Die Ausstellung BEST HIGH-RISES 2026/27 stellt alle nominierten Projekte, die Finalisten und den Preisträger vor.

Die Recherche des DAM in diesem Jahr bestätigte die Tendenz zu vermehrt mischgenutzten Hochhäusern, die sich bereits seit 2014 immer wieder unter den Finalisten befinden. Einstige Besonderheiten wie flächendeckende Begrünungen oder der Bau von Hochhausclustern gehören mittlerweile längst zum Standard. Bedingt durch den Mangel an geeigneten Bauflächen sowie das wachsende Umweltbewusstsein rückt der Gebäudebestand beim Hochhausbau vermehrt in den Fokus.

Während nach wie vor in China, gefolgt von den USA und Australien, die meisten Hochhäuser gebaut werden, sind aktuell Südamerika mit Argentinien und Brasilien, sowie Singapur spannende Hotspots für Hochhausarchitektur.

Schlussendlich wurden 30 Projekte aus 12 Ländern für die Auszeichnung mit dem Internationalen Hochhaus Preis 2026/27 nominiert - vertreten auf fünf Kontinenten.

Für die Jury lag der Schwerpunkt auf der Frage, welche Rolle das Hochhaus der Zukunft einnimmt. Man einigte sich darauf, dass – abgesehen von Ästhetik und Funktion – die Fähigkeit des Hochhauses „ein guter Nachbar zu sein“, von grundlegender Bedeutung ist.

Die Jurymitglieder waren sich einig, dass die zentralen Herausforderungen im Hochhausbau in der Notwendigkeit von Begrünung, höherer Bebauungsdichte und maximaler Nutzung bestehender Gebäude liegen. Die Aufgabe, der sich Architekten und Stadtplaner in Zukunft stellen müssen, besteht darin, alle drei Aspekte miteinander zu verbinden.

Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der DekaBank ausgelobt und organisiert.